Herstellungsempfehlung

Um das Produkt „Toch & Drive“ herzustellen werden folgende Schritte empfohlen:

  1. Am Anfang steht die Überlegung ob der 3D-Drucker selbst erstellt wird oder die Produktion an potentielle Partner, wie z.b. Ausbildungswerkstätten öffentlicher Schulen und Universitäten oder an Behindertenwerkstätten (Ruperti), ausgelagert wird.

    Die Implementierung dieser Gruppen in den Produktionsprozess bietet sowohl den Vorteil einer kostengünstigeren Produktion, als auch ein interessantes Aufgabenfeld, bei dem sich Behinderte selbst angesprochen fühlen. Zudem können Auszubildende der Schulen und Universitäten an sozialen Projekten, wie diesen, ihre Fähigkeiten trainieren.
    1. Die Auslagerung setzt voraus, dass die fragliche Werkstatt über einen 3D-Drucker verfügt.
    2. Bei der Entscheidung einen 3D-Drucker selber zu beschaffen, sollte auf einen passenden Bauraum geachtet werden. Empfehlenswert ist ein Bauraum von 240 mm (Länge) x 200 mm (Breite). Die Software zur 3D-Modellierung ist bei allen gängigen 3D-Druckern mit enthalten und setzt Kenntnisse über CAD voraus. Die benötigten Materialien sind Kunststoffe verschiedener chemischer Zusammensetzungen. Hierbei ist zu überlegen, ob diese bezogen werden - momentan noch die einzige Möglichkeit - oder selber durch recyclebare Kunststoffe eingeschmolzen und anschließend in Form eines Kunststoffdrahtes produziert werden. Letztere Methode ist weitaus günstiger und hat den Vorteil, Kunststoffabfälle noch sinnvoll weiterverwenden zu können. Ein passendes Gerät hierfür ist momentan in der Produktion und dürfte im Sommer 2014 auf den Markt kommen.
  2. Es folgt der Informationsinput. Hier werden die entsprechenden Fahrpläne eingeholt und die Abfahrtszeiten für die einzelnen Haltestellen generiert. Diese werden in einen groben Vorentwurf überführt.
  3. Im nächsten Schritt erfolgt die Übersetzung der Vorentwürfe in die Brailleschrift (Blindenschrift).
  4. Der endgültige Entwurf wird anschließend durch ein computergestütztes 3D-Programm modelliert.
  5. Zum Schluss wird der 3D-Drucker durch das 3D-Programm mit Informationen versorgt und beginnt seinen Druck.

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