Montag, 21. Juli 2014

Suche nach Sponsoren und Feedbacks sowie Fertigstellung des Prototypen

Am Montag stand das große Thema "Sponsorensuche" auf der To-Do-Liste unserer Gruppe. Des weiteren beschäftigten wir uns mit den einzelnen Punkten der Dokumentation unseres Projektes, wie u.a. die Ursachenanalyse, Zahlen/Daten/Fakten, Stakeholderanalyse, Skalierung und Best-Pracitce.

Die Sponsorensuche erwies sich schwieriger als gedacht. Die Blindenwerkstatt gab uns schriftlich ein negatives Feedback. Olivers Tipp, Andreas Heinecke, lies sich von unserem statischem Ansatz nicht überzeugen und pochte auf eine dynamische Lösung. Weitere Ansprechpartner waren die Stadt München, Münchener Verkehrsgesellschaft, europäische Blindenunion, Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart und der deutsche Blinden und Sehbehindertenverband e.V.
Speziell für unsere Ausgangsstadt München versuchten wir die Siemens AG als Sponsor oder Partner zu gewinnen.

Am Nachmittag war es dann endlich soweit, unsere Prototyp war fertiggestellt. Unser Prototypen-Spezialist „Oli“ hat sich viel Mühe gegeben um ein bestmögliches Ergebnis zu präsentieren.
der fertige Prototyp "touch&drive"
An dieser Stelle möchten wir uns nochmals im Namen der Gruppe herzlich für die tatkräftige Unterstützung bedanken!
Er erzählte uns von seinen Eindrücken und wie er den Prototypen hergestellt hat. Zuerst hat er verschieden Materialien in unterschiedlicher Stärke getestet und sich für ein 2mm starkes Aluminiumstück entschieden. Die Blindenschrift wurde durch Stanzen in das Blech geprägt und die Buslinie, sowie die Haltestellen wurden ausgefräst. Für die Fräsung hat er eine 3D-Graphik des Planes auf dem Programm „Solidworks“ erstellt. „Solidworks“ ist eine CAD-gestützte Programmierung, die ein 3D-Model des Schildes erstellten kann. Dieser wandelt die Informationen automatisch in den Maschinencode für die Fräse um. Zusätzlich könnte man mit dem Programm auch die Blindenschrift einfügen und der Maschine damit den Auftrag erteilen die Punkte für die Blindenschrift zu stanzen.


Aus dem „Department für Geo- und Umweltwissenschaften“ bekamen wir folgendes Statement zu unserem Projekt:

Das Projekt, Fahrpläne in Blindenschrift auszustellen um es sehbehinderten Menschen zu ermöglichen selbständig und ohne fremde Hilfe die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen zu können, halten wir für eine ausgezeichnete Idee die wir sehr gerne unterstützen. Zudem ist die Herstellung dieser Fahrpläne ein interessantes Projekt für unsere Lehrlinge, die bei uns den Beruf des Feinwerkmechanikers erlernen.“


Die anderen unserer Gruppe haben sich am Montag mit Teilen der Dokumentation beschäftigt. Alex hat sich mit dem 3D-Druck auseinandergesetzt und einen passenden 3D-Drucker sowie die dafür benötigten Materialien recherchiert. Eine kurze Erklärung wie 3D-Druck funktioniert ist mit enthalten. Sophia und Katja haben die Stakeholder-Analyse entworfen und einige Zahlen, Daten und Fakten über blinde Menschen eingeholt. Für die Ursachen-Analyse war die behinderten Konvention der UN ausschlaggebend. Es geht um die gleichberechtigte Teilhabe in der Gesellschaft (Inklusion) aller ausgeschlossener Akteure in Subsystemen. Als unseren „Best Pracitce“ haben Sophia und Katja die Städte Würzburg und Darmstadt identifiziert.

Desweiteren bekamen wir vom Regional-Center München ein weiteres Postives Feedback:

"Sehr geehrte Damen und Herren der Gruppe 7Senses,
wir bedanken uns ganz herzlich für Ihr Engagement zur Mobilität für Blinde im öffentlichen
Nahverkehr. Hier besteht gerade in einer Großstadt wie München gegenüber anderen Städten wie Würzburg oder Stuttgart noch großer Nachholbedarf. Eine blindengerechte Beschilderung der Bus- und Tramhaltestellen in München wäre schon ein erster sinnvoller Schritt in die richtige Richtung.
Freundliche Grüße
Uschi Johé und Manuela Glaser-Pourahmad"

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