Am Montag stand das große Thema "Sponsorensuche" auf der To-Do-Liste unserer Gruppe. Des weiteren beschäftigten wir uns mit den einzelnen Punkten der Dokumentation unseres Projektes, wie u.a. die Ursachenanalyse,
Zahlen/Daten/Fakten, Stakeholderanalyse, Skalierung und
Best-Pracitce.
Die Sponsorensuche erwies sich schwieriger
als gedacht. Die Blindenwerkstatt gab uns schriftlich ein negatives
Feedback. Olivers Tipp, Andreas Heinecke, lies sich von unserem
statischem Ansatz nicht überzeugen und pochte auf eine dynamische
Lösung. Weitere Ansprechpartner waren die Stadt München, Münchener
Verkehrsgesellschaft, europäische Blindenunion, Verkehrs- und
Tarifverbund Stuttgart und der deutsche Blinden und
Sehbehindertenverband e.V.
Speziell für unsere Ausgangsstadt
München versuchten wir die Siemens AG als Sponsor oder Partner zu
gewinnen.
Am
Nachmittag war es dann endlich soweit, unsere Prototyp war fertiggestellt. Unser Prototypen-Spezialist „Oli“ hat sich viel Mühe
gegeben um ein bestmögliches Ergebnis zu präsentieren.
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| der fertige Prototyp "touch&drive" |
Er erzählte
uns von seinen Eindrücken und wie er den Prototypen hergestellt hat.
Zuerst hat er verschieden Materialien in unterschiedlicher Stärke
getestet und sich für ein 2mm starkes Aluminiumstück entschieden.
Die Blindenschrift wurde durch Stanzen in das Blech geprägt und die
Buslinie, sowie die Haltestellen wurden ausgefräst. Für die Fräsung
hat er eine 3D-Graphik des Planes auf dem Programm „Solidworks“
erstellt. „Solidworks“ ist eine CAD-gestützte Programmierung,
die ein 3D-Model des Schildes erstellten kann. Dieser wandelt die
Informationen automatisch in den Maschinencode für die Fräse um.
Zusätzlich könnte man mit dem Programm auch die Blindenschrift
einfügen und der Maschine damit den Auftrag erteilen die Punkte für
die Blindenschrift zu stanzen.
Aus
dem „Department für Geo- und Umweltwissenschaften“ bekamen wir
folgendes Statement zu unserem Projekt:
„Das
Projekt, Fahrpläne in Blindenschrift auszustellen um es
sehbehinderten Menschen zu ermöglichen selbständig und ohne fremde
Hilfe die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen zu können, halten wir
für eine ausgezeichnete Idee die wir sehr gerne unterstützen. Zudem
ist die Herstellung dieser Fahrpläne ein interessantes Projekt für
unsere Lehrlinge, die bei uns den Beruf des Feinwerkmechanikers
erlernen.“
Die
anderen unserer Gruppe haben sich am Montag mit Teilen der
Dokumentation beschäftigt. Alex hat sich mit dem 3D-Druck
auseinandergesetzt und einen passenden 3D-Drucker sowie die dafür
benötigten Materialien recherchiert. Eine kurze Erklärung wie
3D-Druck funktioniert ist mit enthalten. Sophia und Katja haben die
Stakeholder-Analyse entworfen und einige Zahlen, Daten und Fakten
über blinde Menschen eingeholt. Für die Ursachen-Analyse war die
behinderten Konvention der UN ausschlaggebend. Es geht um die
gleichberechtigte Teilhabe in der Gesellschaft (Inklusion) aller
ausgeschlossener Akteure in Subsystemen. Als unseren „Best
Pracitce“ haben Sophia und Katja die Städte Würzburg und
Darmstadt identifiziert.
Desweiteren bekamen wir vom Regional-Center München ein weiteres Postives Feedback:
Desweiteren bekamen wir vom Regional-Center München ein weiteres Postives Feedback:
"Sehr geehrte Damen und Herren der Gruppe 7Senses,
wir bedanken uns ganz herzlich für Ihr Engagement zur Mobilität für Blinde im öffentlichen
Nahverkehr. Hier besteht gerade in einer Großstadt wie München gegenüber anderen Städten wie Würzburg oder Stuttgart noch großer Nachholbedarf. Eine blindengerechte Beschilderung der Bus- und Tramhaltestellen in München wäre schon ein erster sinnvoller Schritt in die richtige Richtung.
wir bedanken uns ganz herzlich für Ihr Engagement zur Mobilität für Blinde im öffentlichen
Nahverkehr. Hier besteht gerade in einer Großstadt wie München gegenüber anderen Städten wie Würzburg oder Stuttgart noch großer Nachholbedarf. Eine blindengerechte Beschilderung der Bus- und Tramhaltestellen in München wäre schon ein erster sinnvoller Schritt in die richtige Richtung.
Freundliche Grüße
Uschi Johé und Manuela Glaser-Pourahmad"
Uschi Johé und Manuela Glaser-Pourahmad"




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